Die SPD Willich begrüßt die Beratungen in der gemeinsamen Sitzung des Jugendhilfeausschusses und des Ausschusses für Schule und Bildung sowie das klare Signal gegen zusätzliche Belastungen für Familien. In der Sitzung sprach sich die gemeinsame Runde gegen zusätzliche Beiträge für Geschwisterkinder aus. Zudem lehnte der Jugendhilfeausschuss eine Erhöhung der Dynamisierung bei den Kita-Beiträgen von bisher 2 auf 3 Prozent mehrheitlich ab.
Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Willich, Lukas Maaßen: „Das ist ein wichtiges und richtiges Signal für die Familien in unserer Stadt. Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten dürfen Eltern nicht zusätzlich belastet werden. Das gilt aus unserer Sicht nicht nur für die Geschwisterkindregelung, sondern auch für die geplante Anhebung der Dynamisierung bei den Kita-Beiträgen von bisher 2 auf 3 Prozent.“
Aus Sicht der SPD darf Haushaltskonsolidierung nicht auf dem Rücken von Familien mit Kindern erfolgen. Auch eine auf den ersten Blick gering erscheinende monatliche Mehrbelastung ist und bleibt eine Mehrbelastung. Hinzu kommt: Es geht nicht um einen einmaligen Betrag, sondern um eine dauerhafte jährliche Anhebung, die sich in den Folgejahren fortschreibt. „Wer von nur ein paar Euro im Monat spricht, verkennt die Lebensrealität vieler Familien. Auch kleine zusätzliche Belastungen summieren sich. Deshalb lehnen wir jede weitere Erhöhung ab“, so Maaßen weiter.
Die SPD Willich erinnert daran, dass die Qualität und Verlässlichkeit der Kinderbetreuung für viele Familien weiterhin ein zentrales Thema ist. Solange es hier keine spürbaren Verbesserungen gibt, wäre eine zusätzliche finanzielle Belastung der Eltern das völlig falsche Signal. Die endgültige Entscheidung wird nun der Rat der Stadt Willich treffen.
Für die SPD ist die Haltung klar: „Mit uns wird es keine Mehrbelastung für Familien geben, weder bei den Geschwisterkindern noch über eine höhere Dynamisierung im Kita-Bereich.“
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