Deutschlandticket für Schüler darf nicht gestrichen werden!

Die SPD Willich lehnt die Pläne ab, das Deutschlandticket für anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen in Willich künftig nicht mehr zu finanzieren. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat der Stadt Willich am 28. April.


Nadja Leenen

„Für viele Schülerinnen und Schüler ist das Deutschlandticket viel mehr als nur ein Ticket für den Schulweg. Es bedeutet mehr Freiheit, mehr Selbstständigkeit und mehr Möglichkeiten im Alltag. Wer das Deutschlandticket streicht, nimmt jungen Menschen ein Stück Mobilität und Teilhabe.“

– Nadja Leenen, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Bisher erhalten anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler in Willich ein Deutschlandticket. Künftig soll stattdessen nur noch das SchokoTicket finanziert werden. Das gilt nur im VRR-Gebiet und bietet daher deutlich weniger Bewegungsfreiheit als das Ticket für die gesamte Bundesrepublik.


„Die Sache ist doch klar: Mit der Streichung des Deutschlandtickets werden wir kein Haushaltsdefizit von rund 25 Millionen Euro beseitigen. Stattdessen würden wir an einer Stelle kürzen, die für junge Menschen ganz konkret spürbar ist. Es geht um Mobilität, um Teilhabe und um faire Chancen. Gerade deshalb ist das der falsche Weg.“

– Lukas Maaßen, Vorsitzender der SPD-Fraktion

Aus Sicht der SPD geht es nicht nur um den Weg zur Schule. Es geht auch um Freizeit, Freunde, Familie, Vereinsleben und eigenständige Mobilität über das VRR-Gebiet hinaus. Gerade für Familien, die nicht ständig auf das Auto zurückgreifen können oder wollen, ist das Deutschlandticket eine echte Unterstützung.

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