Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Willich hat sich in der Ratssitzung am 24.03.2026 an den entscheidenden Stellen für eine echte Stärkung der Offenen Ganztagsschulen (OGS) eingesetzt. Während CDU, Grüne, AfD und Für Willich bei den wichtigsten Fragen den Sparkurs gewählt haben, stand die SPD für mehr Qualität, mehr Unterstützung für Kinder und bessere Bedingungen an den Schulen. Grundlage der Beratungen war das OGS-Konzept der Stadt, mit dem Willich sich auf den schrittweise eingeführten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder vorbereiten will.
Besonders deutlich wurde das beim Thema Leitung. Die SPD Fraktion hat dafür gestimmt, die Leitungen der Offenen Ganztagsschulen spürbar zu entlasten. Dafür lag eine konkrete Lösung auf dem Tisch, die zusätzliche Kosten von bis zu 336.000 Euro pro Jahr verursacht hätte. Die Mehrheit aus CDU, Grünen, AfD und Für Willich lehnte das jedoch ab und entschied sich stattdessen für eine kostenneutrale Variante. Das Problem daran: Die Leitungen sollen zwar Zeit für ihre Aufgaben bekommen, aber ohne zusätzliches Personal. Diese Zeit müsste also an anderer Stelle in der Betreuung eingespart werden. Anders gesagt: „Die Mehrheit erkannte den Bedarf an und stimmte für eine Entlastung auf dem Papier, aber nicht in der Realität“, so Nadja Leenen, schulpolitische Sprecherin der SPD.
Bei Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf setzte sich nur die SPD für echte Verbesserungen ein
Die Sozialdemokraten wollten, dass nicht nur die wenigen Kinder stärker berücksichtigt werden, bei denen der Förderbedarf offiziell und formal festgestellt wurde. Sie wollten auch den Kindern besser gerecht werden, die im Schulalltag nachweislich mehr Unterstützung brauchen, selbst wenn dafür kein formelles Verfahren vorliegt. Genau dafür hatte die Arbeitsgruppe ein eigenes Willicher Konzept entwickelt. Alle anderen Fraktionen lehnten auch das ab. Sie entschieden sich dafür, beim bisherigen engen System zu bleiben und Überbelegungen weiter zuzulassen.
Zwar wurden andere Punkte des OGS-Konzepts einstimmig beschlossen, etwa bei Personalqualifikation, Räumen und Ausstattung. Doch das ändert nichts am Kern der Entscheidung. Immer dann, wenn es um echte Verbesserungen für Kinder und Beschäftigte ging, war es die SPD, die bereit war, dafür auch die notwendigen Schritte zu gehen.
Für die SPD Willich ist klar: „Wer den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ernst nimmt, darf nicht nur das Nötigste verwalten. OGS ist weit mehr als reine Aufbewahrung. Kinder brauchen gute Betreuung, verlässliche Strukturen und ausreichend Unterstützung. Genau dafür haben wir im Rat gekämpft“, so Leenen.
Die Ratssitzung hat gezeigt: Nur die SPD wollte die OGS in Willich wirklich stärken.
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