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Warentest war gestern – Heyestest ist heute

Josef Heyes stellt nun der Öffentlichkeit sein Wissen als Konsument von hochwertigen Markenartikeln zur Verfügung. Erster exklusiver Produkttipp war die Veröffentlichung seiner privaten PKW-Wahl in der örtlichen Presse. Unter der Headline „Bürgermeister ist bereit für den Winter“ und mit einem Bild vor seinem blitzenden neuen Audi Q 3 ließ der Bürgermeister die Willicher Bürgerinnen und Bürger an den Vorzügen seines neu erworbenen Privatwagens teilhaben. Wir sind gespannt, ob der erste Verbraucher auch zukünftig weiter Insider-Tipps zum möglichen Einkaufsverhalten für seine Bürger gibt. Wird er den Willichern mit einer Produktpräsentation seines bevorzugten Handymodells Orientierung bieten? Dem Vernehmen nach geht es demnächst zuerst um den Lebensmittel-Einzelhandel – Aldi oder Real ist hier die Frage. Es bleibt in jedem Fall spannend, welchem Filialleiter der erste Verbraucher in der nächsten Sonntagszeitung pressewirksam die Hand schüttelt.

Bürgermeister ist bereit für den Winter

„Bericht“ aus dem Extra-Tipp am Sonntag vom 13.09.2015, Seite 3. Zum E-Paper geht es hier.

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Kugelahornbäume: Gemeinsam nach Lösungen suchen

Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Willicher Stadtrat appellieren an die Vertreter der Bürgerinitiative „Pro Kugelahorn“, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um einen teuren Bürgerentscheid über den Erhalt der Kugelahorne auf dem Willicher Marktplatz zu vermeiden.

Das Geld, das für den Entscheid nötig wäre, wollen die drei Fraktionen lieber in das Projekt selbst investieren. Die Fraktionsvorsitzenden Bernd-Dieter Röhrscheid (SPD), Hans-Joachim Donath (FDP) und der Obmann von Bündnis 90/Die Grünen im Planungsausschuss, Christian Winterbach, sind zuversichtlich, dass es mit verhältnismäßig geringen Anpassungen des bisherigen Planungskonzeptes möglich sein müsste, dem Anliegen der Bürgerinitiative möglichst weit Rechnung zu tragen. „Der Entwurf von Kraftraum kann in wesentlichen Teilen auch mit Kugelahornen realisiert werden, wenn ein paar Details in der z.Z. erarbeiteten Entwurfsplanung angepasst werden, “ ist Winterbach überzeugt. „Diese Chance sollten wir im Interesse des Gesamtprojektes nutzen.“

Die Bürgerinitiative hatte im Sommer erst unmittelbar vor der entscheidenden Ratssitzung erste Kompromissbereitschaft signalisiert. Daher war die Zeit bis zu der anstehenden Entscheidung zu knapp, um ernsthaft Möglichkeiten für einen Kompromiss auszuloten. „Wenn sich abzeichnet, dass die Marktplatzgestaltung durch einen Bürgerentscheid, eine komplette Neuplanung und den Verlust von Fördergeldern auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird, sollten wir jetzt eine gemeinsame Lösung suchen,“ sind sich die Vertreter von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP einig. Die könnte darin bestehen, die Bäume, die nicht sinnvoll in die neue Planung integriert werden können, soweit möglich an einen geeigneteren Standort umzusetzen. „Wir hatten ohnehin beantragt, die Umsetzung von Bäumen zu prüfen. Wenn wir damit dem Anliegen der Bürgerinitiative Rechnung tragen können, ohne die Gesamtplanung zu gefährden, dann wäre das ein tragbarer Kompromiss,“ erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd-Dieter Röhrscheid.

„Es ist im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und der betroffenen Geschäftsleute, dass wir das Projekt zügig vorantreiben,“ so der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Joachim Donath. Deshalb fordern die drei Fraktionen die Bürgerinitiative auf, jetzt konstruktiv an einem Kompromiss mitzuarbeiten, der dann für alle Beteiligten rechtssicher fixiert werden muss. Röhrscheid, Winterbach und Donath hoffen, dass das auf der Basis des Entwurfs des Architektorbüros „Kraftraum“ ohne komplette Neuplanung gelingt, so dass auch der Antrag auf die Landesfördermittel noch rechtzeitig gestellt werden kann.

(11.09.2015)

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Neues zur Kreuzstraße in Alt-Willich

Anfang des Jahres fragte Lukas Maaßen, Geschäftsführer der SPD Willich, die Bewohner in Alt-Willich, ob auf der Kreuzstraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden soll. Das Ergebnis fiel äußerst knapp aus: 213 Teilnehmer der nicht repräsentativen Umfrage sprachen sich für, 209 gegen die Einführung einer Tempo-30-Zone aus. Aufgrund des Umfrageergebnis und den vielen Zuschriften der Anwohner arbeitete Maaßen insgesamt vier Anträge aus. Demnach möge die Verwaltung prüfen, welche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und des Lärmschutzes auf der Kreuzstraße zwischen den Querungen Kreuzstr. / Neusserstr. und Kreuzstr. / Heiligenweg ergriffen werden können. Des Weiteren soll die Geschwindigkeit auf der Kreuzstr. zwischen Alt-Willich und Willich Bertz von 100 km/h auf 50 km/h oder mindestens auf 70 km/h gesenkt werden. Zudem wünschen sich die Anwohner für den Bereich Hover Kull und am Sickeskreuz einen verkehrsberuhigten Bereich. Diese Maßnahmen sollen durch regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen unterstützt werden.

Wie die Verwaltung im April mitteilte, muss vor einer Bearbeitung des Antrages eine Ortsbesichtigung unter Beteiligung von Polizei und des Straßenbaulastträgers durchgeführt werden. Nun teilte die Verwaltung mit, dass die Anhörung der Polizei bereits stattgefunden habe und die Bearbeitung des Antrages in Kürze abgeschlossen sei.

(09.09.2015)

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