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SPD initiiert Fahrradtraining für Flüchtlinge

Auf großes Interesse stieß ein erstes Radfahrtraining, das SPD-Fraktionsmitglieder diese Woche im Flüchtlingsdorf an der Moltkestr. angeboten haben. Nicht wenige der Bewohner dort verfügen über ein Fahrrad und begeben sich damit regelmäßig in den Willicher Straßenverkehr. „Aber nicht jeder ist mit dem Radfahren vertraut. Außerdem sind die Verkehrsregeln und die Rahmenbedingungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge oft nicht mit denen bei uns zu vergleichen,“ erklärt SPD-Fraktionsmitglied Andreas Winkler. Winkler kennt als Polizeibeamter berufsbedingt die typischen Gefahren für Radfahrer im Straßenverkehr und hatte bisher an einigen Verkehrssicherheitstrainings mitgewirkt. Die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer will er im Rahmen von ehrenamtlich angebotenen Trainings nun auch den interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern aus dem Flüchtlingsdorf nahebringen. Zunächst wurde überprüft, ob die von den Flüchtlingen genutzten Räder überhaupt verkehrstauglich sind.

„Letztlich geht es uns um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Dabei ist gegenseitige Rücksichtnahme das A und O, und ohne ein paar Regelkenntnisse geht es eben auch nicht,“ betonen Winkler und sein SPD-Fraktionskollege Marc Cichon, der spontan als Dolmetscher einsprang: „Auch das gehört zur Integration.“ Besonderen Eindruck machte eine Demonstration: Anhand seines eigenen Pkws erklärte Winkler, welche Folgen ein Zusammenstoß für einen Radfahrer haben kann und welche Verletzungen dabei drohen. Seine Ausführungen stießen auf reges Interesse – ebenso wie eine Broschüre mit den wichtigsten Verkehrsregeln auf Deutsch, Englisch und Arabisch, die Winkler unter den Teilnehmern verteilte. Weitere Termine sind geplant, um das Verhalten in typischen Situationen zu erklären und einzuüben.

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Fördermittel für Willicher Schulen

„Das Milliarden-Investitionsprogramm von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist eine gute Nachricht für NRW und unsere Stadt Willich. In den kommenden vier Jahren werden insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten“, begrüßt die stv. Fraktionsvorsitzende Sarah Bünstorf die Initiative der Ministerpräsidentin. „Auch für unsere Stadt bietet das Programm die große Chance, sich daran zu beteiligen. Jetzt geht es darum, dass sich die Städte und Gemeinden als Schulträger mit Projekten und Konzepten vorbereiten, wenn es nach den Sommerferien losgeht“, ergänzt Markus Gather, SPD-Obmann im Schulausschuss.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat das Programm „Gute Schule 2020“ vorgestellt. Es sieht für die kommenden vier Jahre jeweils 500 Millionen Euro vor, die von der NRW.Bank zinsfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Tilgungszahlungen wird das Land übernehmen. Die konkreten Konditionen für das Programm werden in der Sommerpause erarbeitet. Mit dem Geld können die Kommunen ihre Schulen renovieren, beispielsweise neue Fenster oder Sanitäranlagen einbauen oder auch die Klassenzimmer mit W-LAN ausstatten.

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