Bildung

Zuschuss für Essensangebot der OGS

Die SPD-Fraktion möchte den Willicher OGSen ein Budget zur Verfügung stellen, mit dem sie das Essensangebot in der Nachmittagsbetreuung nach Bedarf ergänzen können. Den Antrag hatten die Sozialdemokraten schon zu den Haushaltsberatungen im Rat gestellt. Im Dezember konnten sich die anderen Fraktionen aber nicht dazu durchringen, dem vorgesehenen Betrag von rund 3 Euro pro Monat pro OGS-Kind vorbehaltlos zuzustimmen und verwiesen die Angelegenheit in den Schulausschuss. Dort steht der Antrag am Donnerstag erneut auf der Tagesordnung. Antragstellerin Sarah Bünstorf dazu: „Die Verpflegung mit einem warmen Mittagstisch ist durch einen Caterer einheitlich abgedeckt. Es gibt aber aus unserer Sicht Anlässe und Zeiten, zu denen ein kleines Budget für gezielte Zukäufe Sinn machen würde. Nicht zuletzt ist das Thema Ernährung aus unserer Sicht auch ein pädagogisches. Das kann z. B. bedeuten, dass man gemeinsam saisonale und regionale Nahrungsmittel einkauft und zubereitet. Oder dass zu einem besonderen Anlass wie Karneval ein Buffet nach dem Geschmack der Kinder bestückt wird, zu Weihnachten gebacken oder eine Weihnachtsfeier ausgerichtet wird. Außerdem ist ein Teil der Kinder weit über die Mittagszeit hinaus in der OGS. Mit einem kleinen Zusatzbudget, über dessen Verwendung sie vor Ort entscheiden können, könnten die OGSen den Bedürfnissen der Kinder besser gerecht werden. Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen diese Initiative für ein – im wahrsten Sinne des Wortes – vollwertiges Betreuungsangebot in den OGSen nun mittragen und die Haushaltsmittel dafür freigeben.“

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Personalausstattung in Kitas durch Vertretungspool sichern

Mit gezielten Maßnahmen will die Willicher SPD-Fraktion die Personalausstattung der Kitas in Willich sichern – vor allem in Krankheits- und Vertretungsfällen. „Kaum etwas ist für die Betreuungsqualität so entscheidend wie eine vernünftige Ausstattung mit qualifiziertem Personal. Grundsätzlich sind die Willicher Kitas da gut aufgestellt. Aber wenn aufgrund von Krankheiten, Mutterschutz oder Elternzeiten Vertretungen gebraucht werden, können Engpässe entstehen,“ erklärt dazu die SPD-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss, Dr. Sarah Bünstorf. „Wenn eine Erzieherin wegen Krankheit ausfällt, muss eine Unterstützung im Interesse der Kinder und der verbliebenen Kolleginnen und Kollegen schnell greifbar sein. Doch leider hat es sich in solchen Fällen oft als sehr schwierig erwiesen, am Arbeitsmarkt kurzfristig eine Vertretungskraft zu finden. Das gilt erst recht, wenn die Dauer des Vertretungsbedarfs gar nicht genau absehbar ist.“ Deshalb haben die Sozialdemokraten beantragt, zwei Springerstellen einzurichten, auf denen Erzieherinnen oder Erzieher unbefristet eingestellt werden, die bei Engpässen oder besonderem Bedarf in einer Kita kurzfristig einspringen und unterstützen können. Am häufigsten dürfte das bei Krankheitsausfällen sein. Aber auch andere temporäre Bedarfe könnten so abgedeckt werden, die sich z. B. im Zuge der Inklusion oder der Integration von Kindern aus Familien mit Fluchthintergrund ergeben. Schwierig ist mitunter auch die Suche nach Ersatzkräften bei Elternzeiten und anderen längerfristigen Beurlaubungen. Bisher konnten solche Ersatzkräfte nur befristet eingestellt werden, was für Bewerberinnen und Bewerber nicht besonders attraktiv ist. „Um weiterhin qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden, muss die Stadt unbefristete Verträge anbieten,“ ist sich der Jugendhilfeausschussvorsitzende Dietmar Winkels (SPD) sicher. Um das haushaltstechnisch zu ermöglichen, soll die Stadt nach dem Willen der Sozialdemokraten entsprechende Reservestellen einrichten. „Wir zählen darauf, dass die anderen Fraktionen diesen Vorschlag im Zuge der Haushaltsberatungen unterstützen,“ so Winkels.

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