Warum wir für den Markt-Umbau mit Granitsteinen gestimmt haben

Wir meinen: Der neue Markt soll die nächsten Jahrzehnte halten, deshalb wollen wir bei Optik und Qualität keine Kompromisse eingehen. Unser Maßstab ist dabei der Entwurf, der im langen und aufwändigen Werkstattverfahren mit dem Büro Kraft.Raum und vielen Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet worden ist. Mit langer Tafel und mit den Granitsteinen, die wir jetzt beschlossen haben. Von der Beton-Alternative hatte der Kraft.Raum-Experte Rheims übrigens schon letztes Jahr im Planungsausschuss ausdrücklich abgeraten – weil die Qualität nicht vergleichbar ist. Das hat die FDP im August 2016 auch noch so gesehen – und im Planungsausschuss für die Granitvariante gestimmt.

Natürlich müssen wir dabei die Kosten im Blick behalten. Aber es greift zu kurz, diese Debatte alleine auf die Steine zu reduzieren. Was jetzt mehr kostet, sind zum Beispiel auch zusätzliche moderne Elektroanschlüsse, die wir im Interesse der Marktbeschicker vorsehen. Außerdem werden die Mehrkosten zum Teil durch Landeszuschüsse aufgefangen. Und: Ob der jetzt beschlossene Kostenrahmen von 1,62 Mio. Euro eingehalten wird, hat der Planungsausschuss in der Hand – ohne dass man dafür förmlich eine Deckelung hätte beschließen müssen.

 

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