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Umfrage: Anrath als 30er Zone?

Nachdem die Anrather SPD schon vor 2 Monaten das Thema anregte, haben die Bürger und Bürgerinnen am kommenden Wochenende die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben, ob sie sich eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h in Anrath wünschen oder nicht. „Als wir das Thema ansprachen, bekamen wir vor allem in den sozialen Medien viele Meinungen zugesendet. Darüber hinaus gab es auch noch nach unserem Informationsabend Reaktionen in die eine oder andere Richtung“, so Markus Gather, Sprecher des Arbeitskreises der SPD Anrath. Bei den Ständen am Freitag, den 16.09 ab 18 Uhr in der De-Mülder-Gasse und am Samstag ab 11 Uhr in der Fußgängerzone, sollen die Bürger und Bürgerinnen nun die Möglichkeit haben, darüber abzustimmen, ob sie sich ein Anrath mit einer geringeren Fahrgeschwindigkeit wünschen. „Es geht uns darum, ein möglichst breites Votum zu bekommen und nicht nur die Meinung derjenigen zu hören, die lauter sind als andere“, so Gather weiter.

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Sarah Bünstorf

Programm „Sprach-Kitas“ für Willich nutzen

Chancen auf die Finanzierung von mehr Fachkraftstunden für die Sprachförderung in städtischen Kindertageseinrichtungen sieht die SPD-Fraktion im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“. Daher beantragen die Sozialdemokraten, dass die Willicher Verwaltung die Möglichkeiten für eine Teilnahme prüft und ggf. eine Interessenbekundung abgibt. Das Programm ist bereits in diesem Jahr angelaufen. Ab 2017 stellt der Bund dafür voraussichtlich zusätzliche Mittel dafür zur Verfügung. „Wir hoffen, dass Willich dann mit von dieser sinnvollen Initiative profitieren kann,“ erklärt der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Dietmar Winkels. „Sprache ist der Grundstein für den ganzen weiteren Bildungsweg. Wer damit Probleme hat, braucht so früh wie möglich Unterstützung. Dazu können die Kitas sehr viel beitragen, wenn sie genügend Personal haben. Konkret würde eine Programmteilnahme für Willich bedeuten, dass eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle mit 25.000 Euro im Jahr vom Bund bezuschusst würde. „Das ist aus unserer Sicht eine große Chance,“ hofft die SPD-Sprecherin im Jugendhilfeausschuss, Sarah Bünstorf. Wichtig ist den Sozialdemokraten dabei: Diese Unterstützung soll allen Kindern zugutekommen , die sie brauchen – egal, woraus ihr besonderer Förderbedarf resultiert.

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Schummer diskreditiert Willicher Verwaltung

Vor über einem Jahr, am 06.05.2015, wurde im Haupt- und Finanzausschuss über den Abschluss einer Organisationsuntersuchung der Verwaltung beraten, welche die CDU-Fraktion vor der Kommunalwahl 2014 beantragt hatte. Im Großen und Ganzen ergab diese Untersuchung keine nennenswerten Ergebnisse. 52.000 € musste die Stadt dafür zahlen. Kritik gab es von SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen. Von einem offenen „Misstrauensantrag gegen die Verwaltung“ sprach Bernd-Dieter Röhrscheid, SPD-Fraktionsvorsitzender, damals.

Doch wozu diese Aufarbeitung der Vergangenheit? In den jüngsten Sommerferien hat die CDU-Fraktion gut 20 Anträge erarbeitet, die durch die Verwaltung nun bearbeitet werden müssen. Im WZ-Stadtgeflüster wurde die Vermutung aufgestellt, dass nun überlegt werde, eine eigene Abteilung zur Bearbeitung von CDU-Anträgen einzurichten – selbstverständlich war dies ironisch gemeint. Nicht verstanden hat das Uwe Schummer, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Viersen. Bei Twitter kommentierte er: „Nicht irritieren lassen. Die Verwaltung muss auf den Prüfstand.“

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Auf starke Verwunderung stößt diese Aussage bei den Willicher Sozialdemokraten. „Es ist schon sehr merkwürdig, dass der Vorsitzende der Willicher CDU die Willicher Stadtverwaltung auf den Prüfstand stellen möchte“, sagt Lukas Maaßen. Der Sozialdemokrat fragt sich, ob Schummer sich möglicherweise nicht mehr an die letztjährigen Ergebnisse der Organisationsuntersuchung erinnern kann. Die Verwaltung funktioniert und mache einen einwandfreien Job, sind sich die Sozialdemokraten einig. Vor allem im Rahmen der aktuellen Verwaltungsreform, bei der es auch um das Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung geht, ist Schummers Kommentar deplatziert. „Es geht vor allem darum, respektvoll und vertrauensvoll miteinander umzugehen. Durch solche Kommentare aus der Ferne erreichen wir das nicht“, kritisiert Hendrik Pempelfort, SPD-Ratsmitglied und Geschäftsführer der Fraktion. „Wer täglich mit der Verwaltung zusammenarbeitet, weiß, dass die Verwaltung der Stadt Willich nicht auf den Prüfstand gestellt werden muss“, erklärt Pempelfort.

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