Die SPD-Fraktion Willich begrüßt die geplante personelle Verstärkung des Städtischen Ordnungsdienstes (SOD). Der Ausschuss für Abgaben, Gebühren und Satzungen hat dem Rat empfohlen, den Sperrvermerk für eine weitere bereits im Stellenplan vorhandene Stelle aufzuheben. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat.
Mit der zusätzlichen Stelle soll der SOD künftig verlässlicher mit Zwei-Personen-Streifen arbeiten können. Die Verwaltung begründet dies insbesondere mit zunehmenden Bedrohungs- und Gefährdungssituationen im Außendienst. Doppelstreifen sollen die Beschäftigten besser schützen und zugleich deeskalierend wirken.
„Sicherheit ist für uns ein Grundbedürfnis. Deshalb hatten wir in unserem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2025 angekündigt, den Städtischen Ordnungsdienst stärken zu wollen. Mehr Präsenz im öffentlichen Raum und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gehören für uns zusammen“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Lukas Maaßen, der zugleich Vorsitzender des zuständigen Fachausschusses ist.
Nach Angaben der Verwaltung verfügt der SOD derzeit über fünf Stellen, von denen drei besetzt sind. Auf Wunsch der Ausschussmitglieder sollen die beiden derzeit unbesetzten Stellen noch bis Ende dieses Jahres besetzt werden. Mit der zusätzlichen Stelle könnte der SOD ab 2027 mit insgesamt sechs Stellen geplant werden.
Gleichzeitig soll der bisher ergänzend eingesetzte private Sicherheitsdienst weitgehend entfallen. Der entsprechende Haushaltsansatz wurde bereits deutlich reduziert. Vollständig kostenneutral ist die Verstärkung allerdings nicht, da zusätzliche Personalkosten entstehen.
„Gerade angesichts der angespannten Haushaltslage muss die Freigabe gesperrter Stellen gut begründet sein. Beim Städtischen Ordnungsdienst sehen wir einen nachvollziehbaren Bedarf, wenn dadurch sichere Doppelstreifen ermöglicht und die Präsenz im öffentlichen Raum gestärkt werden kann“, so Maaßen.

