100-Tage-Programm: „Wir legen sofort los“

Die SPD Willich hat ihr 100-Tage-Programm vorgestellt – ein Maßnahmenpaket, das direkt nach der Kommunalwahl umgesetzt werden soll. Die beiden Spitzenkandidaten Lukas Maaßen und Lukas Siebenkotten betonen: „Wir wollen zeigen, dass Politik nicht auf lange Sicht vertröstet, sondern dass sich schon in den ersten 100 Tagen etwas bewegen kann.“

Ein zentrales Projekt ist der Startschuss für die Willich-Bahn 2.0. Noch in den ersten Wochen nach der Wahl wollen Maaßen und Siebenkotten die Verwaltung beauftragen, Gespräche mit Krefeld, dem Verkehrsverbund und dem Land aufzunehmen. Parallel will die SPD eine städtische Projektgruppe mit Bürgerbeteiligung auf den Weg bringen, damit die Reaktivierung der Straßenbahn konkret geprüft und vorbereitet wird.

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Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Thema Wohnen. Die SPD will unverzüglich den Auftrag erteilen, die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft vorzubereiten. Gleichzeitig soll die Verwaltung auch untersuchen, ob bestehende Strukturen genutzt werden können, damit schneller bezahlbarer Wohnraum für Familien, Senioren, Alleinerziehende und junge Menschen entsteht. „Es geht nicht um endlose Diskussionen, sondern darum, endlich mehr Wohnungen zu schaffen“, so Siebenkotten.

Auch die Sicherheit im Alltag soll sich zügig verbessern. Besonders der Alleenradweg soll in den Fokus rücken. Denn dort liegen bereits Leerrohre für Laternen. Deshalb erwartet die SPD, dass die Beleuchtung zügig umgesetzt werden kann, möglichst schon bis zur nächsten dunklen Jahreszeit. Zudem kündigt die SPD beim Thema Ordnung und Sauberkeit an, das Ordnungsamt personell zu verstärken. Gleichzeitig sollen sogenannte Angsträume identifiziert werden. Ziel ist es, dunkle Ecken auszuleuchten und für mehr Präsenz des Ordnungsdienstes in allen Ortsteilen zu sorgen.

„Das sind keine fernen Versprechen, sondern ganz konkrete Schritte, die wir mit dem entsprechenden Wahlergebnis sofort anstoßen können“, erklärt Maaßen. „Wir warten nicht ab, wir legen los.“

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